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Edith Leistner – Bloggerin – Tagebucheinträge einer geliebten Frau

Meine Werte

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Research

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Design

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Photography

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Development

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Das bin ich

Mit mir hast du einen Schreiberling gefunden. Keinen Kuli, Bleistift oder etwas in der Art. Nein. Eine geliebte Frau, die ständig ihre Gedanken zu Papier bringen muss. Und manchmal auch in weltweite Netz, hier auf diesem Blog. Du kannst hier alles finden, was ich halt so in mein Tagebuch schreibe.

Besonders gerne mache ich mir schriftlich Gedanken über Sprichwörter, die es schon seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden gibt. Es sind die Weisheiten unserer Ahnen in kurzen prägnanten Sätzen ausgedrückt.

Wenn dich das auch interessiert, dann wünsche ich dir viel Freude beim Lesen.

Skills

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Wo ich mich zu Hause fühle, war die Frage, die ich zu meiner Blogparade Anfang Februar gestellt habe. 19 Frauen haben daran teilgenommen. Ganz herzlich möchte ich mich bei jeder mitschreibenden Frau bedanken.

Bei jedem Text war es für mich, als würde mich die Schreiberin mit in ihr Zuhause nehmen. Trotz der oft weiten räumlichen Entfernung bin ich durch die gewählten Worte dem Menschen dahinter nahe gekommen. Es wurde ein zartes Band des Verstehens und Mitfühlens gewunden, das dem Fremdsein entgegenwirkt.

Wo ich mich zu Hause fühle. Das ist das verbindende Element.

Manuela Zollitsch hat eine sprachliche Heimat. Sie kennt ihre Wurzeln und ihr Zuhause. Dort, wo sie mit Menschen und Orten mit allen Sinnen in Resonanz gehen kann, dort fühlt sie sich zu Hause. Dann kommt etwas in ihr in Schwingung und sie kann durch ihren fließenden Atem alles Erstarrte loslassen.

Stephanie von kleiner Komet hat festgetellt, dass sich ihr Zuhause im Laufe ihres Lebens verändert hat. Trotzdem empfindet sie ihr Zuhause als sichere Basis, wenn sie von der großen, weiten Welt mit ihren Abenteuern zurückkommt. Wenn sich dann ein wohliges Gefühl einstellt, fühlt sie sich zu Hause.

Anna erzählt in der Folge 20 ihresVerbindung-Schaffen-Podcasts von „ihrem“ Bielefeld, das sie manchmal auch Liebefeld nennt. Dabei unterscheidet sie nicht nur zwischen den Begrifflichkeiten und ihren Bedeutungen von Heimat, Zuhause, Herkunft und Heim, sondern ermutigt auch, durch Engagement eine Verbindung zur Heimat aufzubauen und zu halten.

Jennifer Dillmann schuf mit ihrem Beitragsbild eine herrliche Assoziation mit dem Thema. Es ist ein herzlich lachender Junge von etwa fünf Jahren, der ein Buch auf dem Schoß liegen hat. Ganz in diesem Sinne hat sie auch von Büchern und Buchhandlungen erzählt, in denen sie sich zu Hause fühlt.

Anna hat sich in ihrem anna-livia-Blog Gedanken darüber gemacht, dass sie sich wohl überall zu Hause fühlen kann. Das wichtigste ist ihr aber eine Tür, die man zumachen kann, damit ein Zuhause-Gefühl entsteht.

Birgit Nüchter ist schon oft umgezogen. Ihr letzter Umzug ist jedoch gerade erst ein paar Tage her und sie fragt sich, was sie denn braucht, um sich an dem neuen Ort Zuhause zu fühlen.

Sabine vom mausloch schreibt schwungvoll und nimmt die Lesenden mit in ihr Zuhause. Manchmal fühlt sie sich in anderen Welten zuhause, in die sie bei Museumsbesuchen gerne eintaucht. Ganz besonders gerne aber mag sie Musik und fühlt sich dort zu Hause.

Anne Seltmann hat am 07.03.2024 mit einem kleinen Rückblick auf ihr Leben festgestellt, dass sie nach mehreren Umzügen jetzt in Kiel zu Hause ist und den Blick auf die Ostsee sehr genießt. Manchmal fühlt sie sich mehr als Kieler Sprotte, als die „Ureinwohner“ Kiels.

Hellen Lührs ist da zu Hause, wo sie ist. Es ist fast egal für sie, wo der Ort ist, wenn sie sich mit ihrem Atem in Einklang fühlt. Den Raum mit allen Sinnen in sich zu spüren und bei sich zu sein, das wünscht sie sich nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihre Mitmenschen.

Regina Klee fühlt sich in ihrer Eigen-Art zu Hause. Dort, wo sie eigenartig sein kann. In ihrem Beitrag, den ich als Gastbeitrag auf meinen Blog veröffentlichen durfte, erzählt sie einige Dinge von sich. Ich finde es ist fast wie ein Gedicht. Es so zu schreiben, ist wohl auch eine ihrer Eigenarten.

Silke, die Vogelguckerin, hat festgestellt, dass ihr Zuhause die Weite ist. Diese hat sie am Meer gefunden, ganz gleich, wo sich dieses Meer befand. Ganz nach ihrer Berufung hat sie sich auch gefragt, wo denn nun die vielen Zugvögel zuhause seien und woran diese wohl ihr Heimatgefühl festmachen. Naturgemäß hat Silke die Antwort darauf offen gelassen.

Sari vom heldenhaushalt hat den wunderschönen Begriff „Ohana“ geprägt, der aus der hawaiianischen Sprache kommt und so viel bedeutet wie Nest oder auch Familie. Dieses „Ohana“, sei auf Hawaii so etwas wie die Geborgenheit in einer Großfamilie mit oder ohne direkte Verwandtschaft. Sari schreibt davon, wo und wie sie dieses „Ohana“ erlebt.

Kathy von ahoiundmoinmoin ist überall auf der Welt zu Hause. Sie schreibt von sich, dass sie das Reise-Gen geerbt habe. Am liebsten ist sie barrierefrei auf Kreuzfahrt unterwegs, erkundet aber auch sehr gerne die Städte entlang einer bestimmten Route.

Varika, Merve, Kathy und Mylène erzählen auch wo sie sich zu Hause fühlen. Das kann sowohl im Norden, als auch im Süden sein. Und gegebenenfalls auch mittendrin. Auf ihrem gemeinsamen denkerinnen-blog findet alles Platz, denn sie sagen „Stärke beginnt im Geist“.

Eva vom timetoflyblog fühlt sich auch vom Thema angesprochen. Sie vergleicht ein bisschen ihr Zuhause der Kindheit mit ihrem jetzigen Zuhause. Sie fühlt die Verbundenheit mit beiden und vermisst doch ein kleines bisschen den Blick aufs Wasser, der für sie das i-Tüpfelchen wäre, um ihre Seesucht zu stillen.

Sabrina, alias Sayuchan von lilienmeer hatte auch Lust, von ihrem Zuhause zu schreiben. Sie verbindet dieses Gefühl mit Orten und Menschen, zu denen sie gerne kommt. Dort, wo sie willkommen ist.

Medea hat noch keinen eigenen Blog, hat aber als Gastbeitrag hier auf meinem Blog ihre Gedanken dazu öffentlich gemacht. Ihre Sehnsucht ist in den Bergen zu Hause. Dort fühlt sie auch Freiheit und Unbeschwertheit, die für sie unbedingt zum Zuhause-Gefühl dazu gehören.

Eine mir namentlich unbekannte Person hat bei blogparade.net einen schönen Text veröffentlicht. Er spannt einen Bogen vom räumlichen Zuhause und dem Gefühl, das sich an diesem Ort, durchaus auch mal ändern kann.

Wo ich mich zu Hause fühle, das habe ich in meinem eigenen Beitrag beschrieben. Eingeteilt in meine Lebensphasen, kam ich zu dem Schluß, dass ich keinen konkreten Ort habe, an dem ich mich Zuhause fühle. Dafür aber um so mehr, wenn ich mit mir selbst im Reinen bin.

Reginas Beitrag zu meiner Blogparade klingt für mich fast wie ein Gedicht auf ihr Zuhause. Damit es auch ein heimeliges Plätzchen auf dem Blog bekommt, habe ich sie gebeten, es als Gastbeitrag hier auf meinem Blog veröffentlichen zu dürfen. Überzeuge dich doch gerne selbst von dem Takt, der in Reginas Worten steckt.

Wann und wo fühle ich mich zu Hause? Was ist zu Hause für mich?

Zu Hause ist für mich wie wohlig warm und wohlfühlen.
Zu Hause ist für mich, mich geerdet fühlen, quasi „to be grounded“ pur.

Zu Hause ist für mich mein ICH-SEIN. Wenn ich bin wie ich bin.
Zu Hause ist für mich in meiner Eigen-Art sein, eigen-artig sein.

Zu Hause ist für mich mein Körper und der ist meine Seele-Geist-Körper Verbundenheit und Balance.
Mein zu Hause ist für mich auch die Verkörperung meines Kerns, mein ICH. Mein ICH wohnt in meinem Körper.

Zu Hause ist für mich,
meine Vielfalt und meine erhöhte Neurosensitivität zu leben.

Zu Hause ist für mich meine Intuition und mein Inner-Flow.

Zu Hause fühlen ist für mich,
meinem Erkundungsdrang, meiner Experimentierlust, Neugier und Spielfreude nachzugehen.

Zu Hause bin ich da,
wo meine Gefühle sind,
wo meine Werte und Wahrheiten,
meine Impulse, meine inneren Bilder und meine Phantasie,
meine Ressourcen, mein Humor, meine Haltungen,
meine Geniezonen und meine Superkraft,
meine Wundertüten und auch ganz geheimen Kräfte sind.

Zu Hause ist für mich meine Klangfarbe,
mein ganz eigener Ausdruck,
und meine Stimme – mein innere Stimme, meine Sprech-, Sing-, Schreibstimme,
meine Kreier-Weise.

Zu Hause ist für mich die Stille in mir.

Zu Hause ist für mich mein Puls.
Zu Hause ist für mich mein Puls im Puls der Welt.

Zu Hause ist meine innere und äußere Bewegung.

Ich fühle mich zu Hause, wenn ich mit mir und meinem Leben in Einklang bin.
Ich fühle mich zu Hause, wenn ich in Resonanz, ich Schwingung, auf einer Wellenlänge mit anderen Menschen bin.
Ich fühle ich zu Hause, wenn meine Kern-Schwingung, meine SEINs-Schwingung im Raum ist.

Zu Hause fühlen ist für mich, mit meinen Sinnen in der Natur zu sein,
die Weite des Meeres zu spüren, das Salz in der Luft zu schmecken, das Wellenrauschen zu hören, mich durchpusten zu lassen, den Wind in meinem Haar zu fühlen.

Zu Hause ist für mich mein SEIN.
Wenn ich so sein kann wie ich bin.

Wo ich mich zu Hause fühle

Als Kind

Die schweren Vorhänge vor den Fenstern sind zugezogen. Draußen ist es schon dunkel. Es gilt die Regel: Lass die Welt draußen, wenn du deine Ruhe haben willst. Mein Papa sitzt auf dem weinroten Sessel, der zum Polstermöbelensemble gehört. Er hat mich zu sich auf seinen Schoß gezogen und redet zu mir mit erhobenem Zeigefinger. Ich drehe meinen Fuß und schaue auf meine Fußspitzen. „Hast du mich verstanden?“ Mein Papa nimmt mein Kinn zwischen seine Finger und dreht mein Gesicht zu sich um. Sein Blick in meine Augen ist zwar streng, aber liebevoll. Ich nicke. Obwohl ich gerade eine Zurechtweisung bekommen habe, fühle ich mich geliebt. Ich kuschle mich in Papas Arme und reibe mein Gesicht an dem seinen. Sein Dreitagebart kratzt ein bisschen. Aber das ist nicht schlimm. Auf Papas Schoß fühle ich mich geborgen und zu Hause.

Als Mutter

Die Fensterläden sind herunter gelassen. Draußen ist es schon dunkel. Eben habe ich meine abendiche Runde durch Haus gemacht und jeder von meinen vier Mädchen „Gute Nacht“ gesagt. Jede hat ein bisschen Zeit bekommen, um von ihren Erlebnissen des Tages zu berichten. Jetzt ist es ruhig im Haus. Die zwei „Kleinen“ schlafen und die „Großen“ stecken noch ihre Nase in Bücher. Ich lasse mich auf dem Sofa im Wohnzimmer nieder und lege die Beine hoch. Mein Blick fällt auf die noch zusammen zu legende Wäsche. Ich greife danach und mache meine letzte Tagesarbeit fast automatisch. Dieses Haus hier hat mein Mann für mich und die Kinder gekauft. Seit wir eingezogen sind, ist es voller Leben. Freude und Leid, Lachen und Weinen wechseln in seinen Mauern manchmal von einem Augenblick auf den anderen. Mitten in dieser Lebendigkeit fühle ich mich zu Hause.

Als Seniorin

Die Sonne hat eben im Westen die letzten Strahlen über das Meer geschickt. Zusammen mit meinem Mann gehe ich schweigend am Ostseestrand entlang. Ich habe mich an seinem Arm eingehakt und spüre seine Nähe. Unsere Schritte knirschen leise im Sand. Dann bleiben wir stehen und schauen auf das Meer hinaus. Die Wellen kommen und gehen in ihrem ewigen Rhythmus. Der Sturm hat sich gelegt und die aufgepeitschte See ist zur Ruhe gekommen. Die Dämmerung nimmt langsam zu. Nacht senkt sich auf die Erde und die Stille auf meine Seele. Im Hier und Jetzt, an der Seite meines Mannes am Ostseestrand, fühle ich mich zu Hause.

Meine Erkenntnis

In meinem Leben gab es schon mehrere Orte und Situationen, in denen ich mich zu Hause fühlte. Und das wird voraussichtlich so sein, bis ich einmal von dieser Erde gehen werde. Eines hat sich aber durch alles hindurchgezogen. Es ist das Gefühl der Geborgenheit. Das spüre ich besonders dann, wenn ich in mir ruhe und mit mir selbst im Reinen bin.

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Dies ist mein eigener Beitrag zur Blogparade: „Wo ich mich zu Hause fühle“.