Brautkleidprobe

Feste sind etwas Besonderes. Ob Betriebsfest, Taufe, Hochzeit oder Jubiläum. Das haben sie gemeinsam: Lange vorher wird alles sorgfältig vorbereitet. Gerade bei einem Festkleid ist es wichtig, den richtigen BH anzuziehen. An eine Panne wegen dem unpassenden BH wirst du dich nach deinem Festtag ein Leben lang erinnern.

Davon erzählt dir die glückliche Braut heute ihre Geschichte.

>Endlich stand das Hochzeitsdatum fest. Weil ich von Natur aus die Planerin bin, habe ich mich gleich richtig ins Zeug gelegt. Weiß und rosa sollten meine Farben sein. Von den Einladungskarten über die Deko und den Blumenschmuck stellte ich alles darauf ein. Auch mein Brautkleid sollte so sein. Die Suche danach gestaltete sich allerdings als sehr schwierig. Wenige Tage vorher fand ich es dann endlich. Die paar Kleinigkeiten, die noch zu ändern waren, machte ich selbst, ich kann ja nähen.

Da hing es nun an meinem Kleiderschrank und ich war so glücklich. Weiß, schulterfrei, tailliert und mit zartrosa Röschen bestickt. Mein Traum. Am Abend vor dem Fest machte ich nochmals die letzte Probe.

Mein Entsetzen war riesengroß, als ich feststellte, dass ich keinen einzigen BH hatte, den ich zum Kleid anziehen konnte. Alle hatten Träger. Aber jetzt konnte ich keinen neuen mehr kaufen. Es war zu spät. Fieberhaft fragte ich alle Frauen in meinem Umfeld, ob sie mir aushelfen könnten. Aber niemand trug genau meine Größe. Also entschied ich, an meinem großen Festtag keinen BH anzuziehen.

Das Fest selbst war dann wunderschön. Nur eins drängte sich immer wieder in den Vordergrund: Das Gefühl der Nacktheit, weil ich keinen BH trug. Es war mir peinlich und sehr unangenehm. Ich habe mir deshalb geschworen: Zu einem Festkleid kaufe ich mir in Zukunft immer rechtzeitig einen passenden BH.<

Wie ist es bei dir? Hast du auch bald ein ein schönes Fest? Denke rechtzeitig daran, den passenden BH  zu besorgen.

Terminkalender mit Brille und Stift

Über Tage wie heute soll man sich ärgern, oder lachen. Ich habe mich für das Lachen entschieden.

Früh springe ich raus aus den Federn, denn meine lange To-Do-Liste will abgearbeitet sein. Irgendwie scheint alles wie am Schnürchen zu laufen. Gegen Mittag bin ich allerdings richtig erschöpft. Aber der Hund soll noch raus. Und die Küche will ich auch noch aufräumen. Wenigstens die fertigen Marmeladengläser von gestern noch in den Keller räumen.

Gedacht und …

Unser Hund denkt wohl auch; nämlich: „Jetzt geht es endlich raus. Frauchen macht die Wohnungstüre auf.“ Wie ich so in Schwung bin, stolpere ich über ihn und eines der Marmeladengläser knallt mit voller Wucht auf die Fliesen. Natürlich zerspringt es in mindestens 1000 kleinste Splitter. Schnell aufwischen, damit der Hund nicht in die Scherben tritt.

Trotz der Eile merke ich, dass mein BH-Verschluss zur Hälfte aufgegangen ist. „Ich müsste mir eigentlich kurz Zeit nehmen und wieder richtig zumachen“, denke ich. Schon rutscht der Träger auf der linken Seite herunter. „Gleich“, denke ich, „gleich mache ich es“. Doch durch meine schnellen Bewegungen ist der zweite Verschlusshaken auch aufgegangen.

Gerade will ich

wegen der Marmelade noch kurz die Hände waschen und dann klingelt es. Die Post, ein Paket. Was solls! Ich raffe meine letzten Reserven zusammen und mache gute Mine zum bösen Spiel. So unperfekt wie ich gerade bin fertige ich den Postboten ab.

Endlich habe ich 2 Minuten Zeit um meinen BH zu richten, bevor ich endgültig mit dem Hund rausgehe. Wie ich den BH ausgezogen habe denke ich: „Hättest du bloß heute morgen nicht das alte, ausgeleierte Ding angezogen, dann wäre dir diese peinliche Situation mit dem Postboten erspart geblieben.“ Ich ziehe einen anderen BH an und werfe den Übeltäter mit Schwung in die Mülltonne.

Gefällt dir diese Geschichte? Davon gibt es noch mehr. Trag dich gern in meinen Newsletter ein und erhalte regelmäßig Informationen über meine aktuellen Geschichten.

BH-Set in silber

Da steht sie vor dem Spiegel ihres Kleiderschrankes. Im Eva-Kostüm. Wie der Schöpfer sie geschaffen hat. Die Gedanken schlagen Purzelbaum, denn er hat sie, nach einer gefühlten Ewigkeit, endlich zu einem Date eingeladen. Morgen ist es soweit.

Während sie den Kleiderschrank öffnet, überschlagen sich ihre Gedanken. „Hose oder Rock? Kurz oder lang? Kräftige oder gedeckte Farben? Wie wird das Wetter? Schnell einen Blick auf das Handy werfen und den Wetterbericht für morgen abchecken. „Igitt, Regen …. Na ja.“

Ihr Blick fällt auf die highwasted blue Jeans. Sie weiß, dass dadurch ihre Beine länger wirken. Jetzt das Oberteil. „Einfarbig oder bunt? Weit oder eng?“ Ja, da ist es. Das blaugrüne Hemd, das ihre Augen so gut zur Geltung bringt. Noch einen Knoten vorne und so hat es den richtigen Pep. „Und dazu meine silberfarbenen Halbstifeletten, das passt“.

Zufrieden schaut sie auf ihre Ausbeute. Es fehlt jetzt nur noch die Unterwäsche. Die schwarzen Sneaker sind schnell herausgesucht und wandern zu Hose und Oberteil. „Aber welches Höschen und welchen BH ziehe ich an? Am liebsten ein Set, bei dem Höschen und BH genau zusammen passen,“ überlegt sie.

Mit Schwung zieht sie die Schublade für die Unterwäsche heraus. Fast purzelt ihr der ganze Inhalt heraus. Nun wühlt sie in ihren Schätzen. Sie entscheidet sich dann für einen Bügel-BH und einen String je mit zarter Spitze in der edlen Farbe Silber.

Endlich sinkt sie müde, aber immer noch aufgeregt auf ihr Bett und wünscht sich, dass die nächsten Stunden im Flug vergehen.

Wie war das bei dir an deinem ersten Date? Schreib mir doch gerne einen Kommentar.

Corsage in rosa

Geschenke sind etwas wunderbares. Gerade jetzt vor Weihnachten drehen sich die Gedanken sehr oft darum. Was schenke ich wem? Wie packe ich es am schönsten ein? Was bekomme ich wohl geschenkt? Seit Monaten bekommen wir suggeriert, dass es an Weihnachten nichts Wichtigeres gibt, als Geschenke.

Ich mag Geschenke und ich schenke gerne selbst. Dafür überlege ich oft sehr lange, was ich einer bestimmten Person schenken kann. Bei Menschen, die mir am nächsten sind, dauert es am längsten.

Geschenke früher und heute

Praktisches und Alltägliches schenkte man früher. Heute ist das nicht mehr so üblich. Es soll doch wenigstens einmal im Jahr etwas besonders sein. Zumindest für den Geliebten, denkt die Frau oder die Geliebte, denkt der Mann. Und so kommt mancher Mann auf die Idee, seiner Partnerin Dessous zu schenken.

Die Erfahrung lehrt mich aber, dass gerade so ein Geschenk bei der „Geliebten“ nicht ankommt. Dafür gibt es meistens mehrere Gründe. Es könnte sein, dass die „Geliebte“ grundsätzlich schöne Dessous ablehnt, dass die „Geliebte“ denkt: >er will mal wieder!<, oder dass das Dessous nicht passt. Egal was es ist, unter dem Weihnachtsbaum ist alles ein Dilemma.

Wie kommt man nun aus der Sache am besten heraus? Ich kenne ein Paar, das dies ganz souverän gemeistert hat und beide Partner dabei glücklich waren.

Jan und Anne

Jan wollte seiner Anne schon seit einiger Zeit ein schönes, mit Spitzen bedecktes, Dessous schenken. Aber Anne war dagegen. Sie mochte lieber schlichte und einfache Unterwäsche. Da zog eine junge Frau in der Nachbarschaft ein, die sich auf Dessous spezialisiert und ein kleines Lädchen hatte. Ohne diese Information zu haben, befreundete sich Anne mit der Nachbarin Vera. Als die Vertrauensbasis zu Vera gelegt war, nutzte Jan die Gelegenheit, mit Vera zu sprechen. Und damit hatte er eine Verbündete. Vera begann, Anne Dessous schmackhaft zu machen.

Erst nach etlichen Monaten traute sich Anne, die Dessous in Veras Lädchen anzuschauen. Ein weiterer Schritt für Anne war, dass sie auch mal Dessous bei Vera anprobierte. Vera verstand etwas von ihrem Fach und führte Anne sensibel an das für sie bisher Unbekannte heran. Irgendwann war es soweit und Vera hatte herausgefunden, welche Art von Dessous Anne am liebsten mochte.

Nun stand Weihnachten vor der Tür und dieses Mal wollte Jan seiner Anne ein Dessous als Geschenk machen. Bei Vera machte er sich kundig, was Anne gefiel, kaufte es und legte es ihr dann unter den Weihnachtsbaum. Es war das Richtige und Anne war über das Geschenk sehr glücklich.

Bei Anne und Jan hat es einige Zeit gedauert, bis Anne bereit war, auf Jans Wünsche einzugehen. Gerade bei Dessous ist zarte Rücksichtnahme ein unverzichtbares Fundament.

Was denkst du darüber, an Weihnachten Dessous zu verschenken? Schreibe mir gerne einen Kommentar.